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Ansatz

Ich orientiere mich sowohl in meiner psychotherapeutischen, als auch in meiner beraterischen Arbeit grundlegend an den Konzepten der humanistischen Psychologie/Psychotherapie.

Das bedeutet, ich sehe jeden Menschen in seiner Ganzheit: seine Gefühle, seinen Verstand, seinen Körper und seine Seele. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch ein aktives Selbst entwickelt, welches danach strebt, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen (Autonomiebedürfnis). Als weitere grundlegende Antriebskraft unseres Organismus verstehe ich das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, das heißt, wir streben danach, zu wachsen und uns zu entfalten. Alle unsere Handlungen (alle psychischen und körperlichen Aktivitäten) sind darauf ausgerichtet, Struktur und Sinn zu stiften und unsere grundlegenden Bedürfnisse zu erfüllen.

 

Methoden

• Gewaltfreie Kommunikation

Ich stütze mich im Besonderen auf die Gewaltfreie Kommunikation, eine Art der Kommunikation, die für mich nicht nur als Methode dient, sondern gleichzeitig eine Lebenshaltung darstellt.
Sie fokussiert auf unsere universellen Bedürfnisse, die als Lebensantrieb verstanden werden. Alles, was wir denken, fühlen und tun, hat mit unseren Bedürfnissen zu tun. Das heißt mit anderen Worten, dass all unser Verhalten – selbst das tragischste! – eine Strategie darstellt, um ein dahinterliegendes Bedürfnis zu erfüllen. Psychische und psychosomatische Symptome entstehen, wenn wir wichtige Bedürfnisse nicht erfüllen oder längerfristig ignorieren. Das meint, dass unser Organismus versucht, uns durch die Entwicklung von Symptomen zurückzumelden, dass ihm etwas fehlt. Oder anders gesagt, er will uns darauf aufmerksam machen, dass er etwas braucht. Um herauszufinden, welche Bedürfnisse unerfüllt und damit ursächlich für die Symptome sind, beleuchte ich mit meinen Klienten zunächst ihre Gefühle und deren Auslöser, um anschließend alternative, dem Leben dienliche, statt zerstörerische Handlungsstrategien zu erarbeiten.

• klientenzentriert

Da die Klient/in-Therapeut/in-Beziehung für eine erfolgreiche Therapie die Grundlage darstellt, ist mir die Entwicklung einer tragfähigen und vertrauensvollen Beziehung zu meinen Klienten sehr wichtig. Daher begegne ich ihnen nach den Prinzipien der klientenzentrierten Therapie nach Carl Rogers: einfühlend, wertschätzend und authentisch. Auf diese Weise schaffe ich einen Raum, in dem sich meine Klienten sicher und verstanden fühlen und ihr inneres Erleben und damit verbundene Gefühle sowie Bewertungen aussprechen können. Mein Ziel ist, dass meine Klienten ihr Potenzial erfahren und heilungsfördernde Prozesse in Gang setzen können.

• Fokussierung auf unmittelbares Erleben

Hierbei geht es um die Förderung der Wahrnehmung und Bedeutung von unklaren, vagen Körperempfindungen, die nicht deutlich als Gefühle wie Trauer, Angst, Wut, usw. spürbar sind. Dieses Vorgehen ermöglicht eine Art Selbstwahrnehmung, die sich unter anderem durch Offenheit, Interesse, Wertschätzung und Geduld sich selbst gegenüber auszeichnet.