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Über mich

Ich habe mich bei meinen Klient*innen und in meinem Bekanntenkreis mal umgehört, wieso bzw. was sie an mir als Therapeutin eigentlich schätzen, weil mir wichtig ist, mich selbst zu reflektieren und zu entwickeln. Daraufhin haben mich folgende Zeilen erreicht, die mich sehr berührt haben und die ich mit Erlaubnis teilen möchte:

„Du begleitest mich schon seit Jahren und ich empfehle Dich 150%tig. Warum? Weil Du einer der einfühlsamsten und tolerantesten Menschen bist, den ich kenne. Weil ich kaum jemanden kenne, der so reflektiert mit seinen Mitmenschen und der Umwelt umgeht wie Du. Weil ich mich bei Dir geborgen fühle. Weil ich mich Dir öffne, obwohl ich manchmal gar nicht soviel aus dem Nähkästchen plaudern möchte, aus Angst es könnte mir vielleicht zu sehr weh tun. Ich fühle mich von Dir nicht therapiert, sondern verstanden. In Deiner Begleitung erschien mir mancher Berg nicht mehr unerklimmbar und ich fand Lösungen. Du strahlst Ruhe aus und schaffst es auf liebevolle Art, Dinge, die mir unausweichlich krass erscheinen, in kleine Pupse umzuwandeln, die mir eine ganz andere Sicht auf die Dinge ermöglichen. Ich finde Dich authentisch und urteilsfrei und fühle mich sicher und bedeutsam in Deiner Gegenwart.“ (Marieke)

Das zu lesen hat mir Tränen der Rührung in die Augen getrieben und ich bin unendlich dankbar, dass mich diese Zeilen erreicht haben!

Therapie und Beratung sind ja nichts einseitiges, sondern funktionieren für mich nur, wenn ich mich auf eine Beziehung mit meinem Gegenüber einlasse. Daher möchte ich an dieser Stelle einmal anmerken, dass ich als Therapeutin und Beraterin ganz viele wunderbare Dinge von meinen Klienten bekomme, die mein Leben bereichern:

  • Ich darf teilhaben an den mitunter so schweren Themen, die meine Klient*innen emotional und gedanklich bewegen: dafür bin ich unendlich dankbar!
  • Ich fühle mich wertgeschätzt, wenn ich um Rat gebeten werde, weil ich dadurch Anerkennung bekomme.
  • Ich bekomme Vertrauen, wenn meine Klient*innen sich mir öffnen.
  • Ich darf beitragen und dabei sein, wenn sich ein Mensch persönlich besser kennenlernt und entwickelt.
  • Ich entwickele mich mit jedem meiner Klient*innen gemeinsam weiter, das genieße und schätze ich sehr!

Ich liebe meinen Beruf, er ist meine Berufung und ich danke allen, die dazu beitragen, dass ich ihn auf diese Art ausführen kann!

Ich wurde 1980 auf der kleinen Nordseeinsel Föhr geboren. Hier verbrachte ich meine ersten 20 Lebensjahre, bevor es mich in die nächstliegende Großstadt Hamburg zog. Dort machte ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin mit dem klaren Ziel, in der Erwachsenenpsychiatrie zu arbeiten. Während meiner 3-jährigen Ausbildung machte ich selber eine Psychotherapie. Dort lernte ich die Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg kennen und besuche seither regelmäßig Seminare hierzu.

Ich habe die Gewaltfreie Kommunikation kennengelernt, weil sie mit mir „gemacht“ wurde. Da hörte mir jemand zu, sprach und fragte mich auf eine Art und Weise, wie ich das zuvor in meinem Leben noch nicht erlebt hatte. Das wunderbarste daran war, dass ich mich gesehen, verstanden und wertgeschätzt fühlte und einen Raum in mir entdeckte, in dem ich mich kennenlernte. Meine Gefühle waren plötzlich von großer Bedeutsamkeit, durften sein und wiesen mich darauf hin, was ich eigentlich brauchte. Ich lernte, dass es ok ist, etwas zu brauchen, dass Bedürfnisse universell sind und ich mich für meine nicht zu schämen brauchte. Ich bekam einen Raum, in dem ich mich entfalten und entwickeln konnte und wollte. Diesen Raum möchte ich sehr gerne mit Dir teilen!

In meiner anschließend mehrjährigen ergotherapeutischen Tätigkeit mit Menschen mit verschiedensten psychischen Schwierigkeiten, erfuhr ich tagtäglich die Dringlichkeit leidender Personen, in ihrer Gesamtheit erkannt und verstanden zu werden. Diese Erfahrung formte und vertiefte meine humanistisch-therapeutische Haltung, denn ich erlebte immer wieder, wie Klienten, die sich als ganze Person gesehen fühlten, die Möglichkeit zu persönlicher Entwicklung ergriffen.
2009 zog ich von Hamburg nach Berlin, um Psychologie und Philosophie zu studieren. Die intensive Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Theorien und empirischer Forschung zur menschlichen Existenz, Persönlichkeit sowie Entwicklung vervollständigten mein psychologisches Wissen und bestärkten meinen bereits vorhandenen therapeutischen Ansatz.
Direkt im Anschluss an mein Studium entschied ich mich, Heilpraktikerin für Psychotherapie zu werden und machte darüber hinaus eine Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation (GFK). Ich habe die GFK persönlich so schätzen gelernt, dass ich auch privat mit meinem Partner und unseren beiden gemeinsamen Töchtern nach dieser Haltung lebe.

Berufliche Qualifikationen:

Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall B. Rosenberg (Katarina Gens & Annette Del Olmo Hernandez, 2015)
Heilpraktikerin für Psychotherapie (2015)
Bachelor of Science in Psychologie (Humboldt Universität zu Berlin, 2014)
Staatlich anerkannte Ergotherapeutin (2005)