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Ansatz und Methoden

Mein grundlegender Ansatz, Menschen zu betrachten, ist humanistisch, wobei die Methoden, die ich verwende, aus verschiedenen psychotherapeutischen Strömungen stammen:

Der humanistische Ansatz (Carl Rogers; Eugen Gendlin; Marshall Rosenberg) sieht den Menschen in seiner Ganzheit: Deine Gefühle, Deinen Verstand, Deinen Körper und Deine Seele.

Ich gehe also davon aus, dass jeder Mensch ein aktives Selbst entwickelt, welches danach strebt, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen (Autonomiebedürfnis). Als weitere grundlegende Antriebskraft unseres Organismus verstehe ich das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, das heißt, wir streben danach, zu wachsen und uns zu entfalten. Alle unsere Handlungen (alle psychischen und körperlichen Aktivitäten) sind darauf ausgerichtet, Struktur und Sinn zu stiften und unsere grundlegenden Bedürfnisse zu erfüllen.

In meiner praktischen Arbeit nutze ich Modelle und Methoden aus der humanistischen Psychotherapie, Hypnotherapie, Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie und systemischer Therapie.

Das bedeutet, ich arbeite nach den Prinzipien einer integrativen Psychotherapie: Dieser Ansatz und die vielfältigen Methoden gewährleisten mir, auf die individuellen Bedürfnisse meiner Klient*innen umfassend eingehen zu können.

 

Einen kleinen Einblick (keine vollständige Auflistung) in meinen Ansatz und verwendete Methoden findest Du hier:

Den 5 Wirkfaktoren von Psychotherapie (nach Klaus Grawe, 2000) zugeordnet:

 

1. Therapeutische Beziehung

 

Die Basis für eine erfolgversprechende Therapie ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Klient*in und Therapeut*in. Beide sind auf ihre eigene Art Expert*innen.

Ich als Therapeutin biete Dir als Klient*in einen geschützten Rahmen, theoretisches Wissen sowie geeignete psychotherapeutische Modelle und Methoden, die Dich in Deinem Heilungs- und Entwicklungsprozess unterstützen.

Du bist die*der Expert*in für Dich selbst. Du trägst das Potenzial in Dir, welches Du benötigst, um Dich von Belastungen zu befreien, zu heilen und Dein Leben so zu gestalten, dass es für Dich qualitativ und stimmig ist.

 

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  • Gewaltfreie Kommunikation

Ich stütze mich im Besonderen auf die Gewaltfreie Kommunikation (GFK), eine Art der Kommunikation, die für mich nicht nur als Methode dient, sondern gleichzeitig eine Lebenshaltung darstellt.
Sie fokussiert auf unsere universellen Bedürfnisse, die als Lebensantrieb verstanden werden. Alles, was wir denken, fühlen und tun, hat mit unseren Bedürfnissen zu tun. Das heißt mit anderen Worten, dass all unser Verhalten – selbst das tragischste! – eine Strategie darstellt, um ein dahinterliegendes Bedürfnis zu erfüllen. Psychische und psychosomatische Symptome entstehen, wenn wir wichtige Bedürfnisse nicht erfüllen oder längerfristig ignorieren. Das meint, dass unser Organismus versucht, uns durch die Entwicklung von Symptomen zurückzumelden, dass ihm etwas fehlt. Oder anders gesagt, er will uns darauf aufmerksam machen, dass er etwas braucht. Um herauszufinden, welche Bedürfnisse unerfüllt und damit ursächlich für Deine Symptome sind, beleuchte ich mit Dir zunächst Deine Gefühle und deren Auslöser, um anschließend alternative, Deinem Leben dienliche, statt zerstörerische Handlungsstrategien zu erarbeiten.

  • klientenzentriert

Da die Klient/in-Therapeut/in-Beziehung für eine erfolgreiche Therapie die Grundlage darstellt, ist mir die Entwicklung einer tragfähigen und vertrauensvollen Beziehung zu Dir sehr wichtig. Daher begegne ich Dir nach den Prinzipien der klientenzentrierten Therapie nach Carl Rogers: einfühlend, wertschätzend und authentisch. Auf diese Weise schaffe ich einen Raum, in dem Du Dich sicher und verstanden fühlst und Dein inneres Erleben und damit verbundene Gefühle sowie Bewertungen aussprechen kannst. Mein Ziel ist, dass Du Dein Potenzial erfahren und heilungsfördernde Prozesse in Gang setzen kannst.

 

 

2. Ressourcenaktivierung

 

Wenn wir Menschen leiden, oder ein Problem haben, dreht sich unsere Aufmerksamkeit häufig um eben dieses: Es nimmt einen großen Teil unseres Fokus ein, wenn nicht gar den ganzen.

Allerdings sind wir alle immer MEHR als ein Anteil. Wir haben alle viele verschiedene innere Anteile und es wirken auch viele unterschiedliche äußere Kräfte auf uns. Bei der Ressorcenaktivierung geht es demnach darum, die vorhandenen Ressourcen zu analysieren, sie sich zu vergegenwärtigen und aktivieren. So wird es möglich, den Fokus auf das eigene Potenzial zu richten und bewusst Ressourcen ins Hier und Jetzt zu transferieren.

  • umfassende Ressourcenanalyse
  • Methoden wie die Imagination „Ort des Wohlbefindens“
  • Moment of Excellence und autonome Trancezustände
  • Bewegung

Meine Praxis liegt ganz nah am wunderschönen Körnerpark und den daran angrenzenden grünen Thomas- und Lessinghöhen. Mit einigen meiner Klient*innen und Kund*innen durchwandere ich diese während unserer Gespräche. Durch Bewegung entsteht in einem Gespräch noch einmal eine andere Dynamik, die sich auf unsere psychische Entwicklung positiv auswirkt. Gespräche im Gehen setzen neue Gedanken frei. Die Bewegung unseres Körpers aktiviert viele Gehirnareale und regt unsere Kreativität an.

 

3. Problemaktualisierung

 

Das vorhandene Problem, für das eine Veränderung gewünscht ist, muss zunächst erfahrbar werden, das heisst, es muss aktiviert und möglichst real erlebt werden.

  • Fokussierung auf unmittelbares Erleben

Hierbei geht es um die Förderung Deiner Wahrnehmung und Bedeutung von unklaren, vagen Körperempfindungen, die nicht deutlich als Gefühle wie Trauer, Angst, Wut, usw. spürbar sind. Dieses Vorgehen ermöglicht eine Art Selbstwahrnehmung, die sich unter anderem durch Offenheit, Interesse, Wertschätzung und Geduld Dir selbst gegenüber auszeichnet.

  • Imaginationen
  • Rollenspiele
  • Stühlearbeit

 

4. Motivationale Klärung

 

Die Motivationale Klärung ist wichtig, um Erklärungen für das Problem zu finden: Weshalb sind bestimmte Verhaltensweisen entstanden, wie ist die Störung entstanden?

Wesentliche Einflussfaktoren, die hier im Fokus stehen und in Gesprächen beleuchtet werden, sind:

  • Emotionen

Bedeutsamkeit von Emotionen; Emotionen als Hinweissystem für Bedürfnisse.

  • Kognitionen

Wissen, Überzeugungen, Einstellungen, Erwartungen = alle Denk- und Warhnehmungsprozesse sowie deren Ergebnisse.

  • Bewältigungsstrategien
  • Werte
  • Ziele

 

5. Problembewältigung

 

Mithilfe geeigneter Methoden und bewährter Maßnahmen unterstütze ich Dich dabei, mit Deinen Beschwerden besser fertig zu werden. Eine erfolgreiche Problembewältigung verändert das Gehirn. Hierbei haben sich vor allem emotionsfokussierte Methoden bewährt wie z.B.:

  • Stühle-Arbeit (innere + äußere Dialoge, leerer Stuhl, 2-/3-Stuhl-Dialog)
  • Kognitive Umstrukturierung
  • Veränderungsstabilisierung (Rollenspiele, Imagination, Achtsamkeit)